Vielfältig, praxisnah, dialogorientiert
Das Zukunftsforum Beuel 2025 setzte bewusst auf eine Kombination unterschiedlicher Methoden, um möglichst viele Perspektiven aus Beuel einzubinden und Menschen zur aktiven Mitgestaltung zu motivieren.
Alle Formate zielten darauf ab, Wissen, Austausch und Selbstwirksamkeit zu verbinden.
Losverfahren & Vielfalt
Die Teilnehmenden wurden per Losverfahren ausgewählt, um die Vielfalt der Beueler Bevölkerung abzubilden. So konnten unterschiedliche Erfahrungen, Lebenswirklichkeiten und Interessen sichtbar gemacht und diskutiert werden.
Dialogische Workshops
- Workshops fanden in zwei Zeitslots statt, jeweils mit vier parallel laufenden Angeboten
- Zu Beginn jedes Slots wurden alle Workshops kurz vorgestellt
- Teilnehmende entschieden selbst, an welchem Workshop sie teilnehmen wollten – oder bewusst an keinem
- Ein Wechsel zwischen Workshops war ausdrücklich erlaubt
- Die Workshops waren pro Slot bewusst vielfältig zusammengestellt
- dialogische Diskussions- und Austauschformate
- praxisorientierte Workshops mit konkretem Tun und Ausprobieren
- Einige Workshops setzten stärker auf Information & Einordnung, andere auf Handeln, Erleben und Umsetzung
Offene Mitmachaktionen
- liefen ganztägig ohne feste Zeitslots
- spontanes Vorbeischauen und Mitmachen jederzeit möglich
- adressierten vor allem kreative, sinnliche und praktische Zugänge zu Klimathemen
- boten einen bewussten Ausgleich zu den Workshops
- ermöglichten Teilnehmenden einen anderen Zugang zur Thematik und Raum zum Durchatmen
- niedrigschwellig und spontan
- kreative, handwerkliche und kulinarische Angebote wie Fotowerkstatt, Illustration, Kräuterküche, Nisthilfenbau
- ermöglichen Austausch und persönliche Erfahrungen in kleinen Gruppen
Stille Angebote & Feedbackstationen
- bewusst gestaltet, um aktivierende Impulse zu geben und Diskussionen anzuregen
- Selbsteinschätzungen zu nachhaltigem Alltag, Abstimmungen und Inputstationen geben Raum für Ideen der Teilnehmenden
- Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durch Sichtbarmachung der Inputs anderer Teilnehmender
- Niedrigschwellige Möglichkeit, Feedback zu geben
- Möglichkeit für vertiefende Information, z. B. am Büchertisch
Aufsuchende Beteiligung im Stadtteil
- Gespräche an stark frequentierten Orten vor und nach der Veranstaltung
- Sammlung von Perspektiven, Wünschen und Ideen aus Beuel
- Porträtaktionen zur Sichtbarkeit von Engagierten und Teilnehmenden
Grundprinzipien der Methodik
- Praxisnähe: Inhalte und Übungen direkt im Alltag anwendbar
- Dialog & Selbstreflexion: Austausch auf Augenhöhe und Raum für persönliche Perspektiven
- Selbstwirksamkeit: Teilnehmer*innen erleben konkrete Handlungsmöglichkeiten
- Niedrigschwellige Beteiligung: Zugang für alle, unabhängig von Vorwissen oder Redekompetenz
- Autonomie der Teilnehmenden: Teilnehmende entschieden selbst, welche Angebote sie wahrnehmen wollten. Das gesamte Programm war ausdrücklich als Einladung ohne Verpflichtung gestaltet – Teilnahme, Wechsel oder bewusste Pausen waren jederzeit möglich.
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Die Methoden wurden in Workshops, Mitmachaktionen und aufsuchender Beteiligung umgesetzt – und führten zu vielen Ideen, Projekten und Vernetzungen.